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Majux-Crypt

Funktionsweise

Das Programm hat folgende Eigenschaften :

Die Zeichen eines Schlüssels werden in einer Tabelle von 10 mal 10 Zellen aufgebaut (Tabelle 1). Der zu verschlüsselnde Text wird in Zeichenpaare aufgeteilt. Ein Zeichenpaar besteht aus zwei Zeichen. Wenn der Anfang des Textes z.B. "Hallo Welt" lautet, dann sind 'H' und 'a' ein Zeichenpaar. Um diese zwei Zeichen wird nun ein Rechteck gezogen (Tabelle 2).

Tabelle 1
VQ&bg@DL_ü
)vqPk7Ä;O*
5]aU/xz<S0
 KjäißYn2#
I,6%p-:B\
{rW1hH=G$l
JtAe>'TEÖ[
R"Zwyf!dum
+9X4.(3}ö?
cFÜsoMC§8N
Tabelle 2
VQ&bg@DL_ü
)vqPk7Ä;O*
5]aU/xz<S0
 KäißYn2#
I,6%p-:B\
{rW1hH=G$l
JtAe>'TEÖ[
R"Zwyf!dum
+9X4.(3}ö?
cFÜsoMC§8N

Dieses Rechteck hat in zwei seiner Ecken die oben genannten Buchstaben. Die anderen beiden Ecken bilden die verschlüsselten Zeichen. Dieses Verfahren wird mit allen Zeichenpaaren des Originaltextes durchgeführt. Bleibt ein Zeichen am Ende allein übrig, wird es nicht verschlüsselt. Dies stellt kein Problem dar, wenn man mehrfach verschlüsselt. Jede weitere Verschlüsselung wird versetzt, d.h. bei der zweiten Verschlüsselung wird das erste Zeichen ausgelassen und das 2. und 3. Zeichen bilden ein Zeichenpaar. Bei der dritten Verschlüsselung wird wieder wie bei der ersten vorgegangen.

Zu bedenken

Das Programm generiert Schlüssel unter Verwendung des Zufallszahlengenerators der Programmiersprache Java (java.util.Random). Inwiefern dieser Generator für die gestellte Aufgabe tauglich ist, kann nur nach einer Analyse des Quellcodes festgestellt werden. Sicherer, aber auch sehr viel umständlicher, ist die Erzeugung von Schlüsseln per Hand. Das Programm bietet eine entsprechende Funktion.

Stehen die zwei Zeichen eines Zeichenpaares in der Tabelle in einer Zeile oder einer Spalte, bilden sie jeweils zwei Ecken des Rechtecks und werden somit nicht verschlüsselt (Tabelle 3). Dem Leser des verschlüsselten Textes wird es allerdings schwer fallen, verschlüsselte von nicht verschlüsselten Zeichen zu unterscheiden, zumal die Zeichen vom Programm in diesem Fall vertauscht werden. Das Problem sollte bei mehrfacher Verschlüsselung allerdings kaum noch auftauchen.

Tabelle 3
VQ&bg@DL_ü
)vqPk7Ä;O*
5]aU/xz<S0
 KjäißYn2#
I,6%p-:B\
{rW1hH=G$l
JtAe>'TEÖ[
R"Zwyf!dum
+9X4.(3}ö?
cFÜsoMC§8N

In der nebenstehenden Tabelle wird das Problem anhand des Buchstabenpaares 'w' und 'ä' verdeutlicht.

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